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Die Losung von heute

Wer meine Gebote hält und nach meinen Gesetzen lebt, der soll nicht sterben um der Schuld seines Vaters willen.

Hesekiel 18,17

Ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi.

1.Petrus 1,18-19

Ein Kruzifix am Wegesrand. In der Halsbeuge der hölzernen Abbildung des gekreuzigten Gottessohns klebte ein Vogelnest und darin eine Vogelmutter, die mit ihren Jungen unter der kleinen Überdachung des Kreuzes vor dem Regen gut geschützt war. Wenn wir unterwegs sind, dann können wir oft solche oder so ähnliche Motive finden. Es erinnerte mich an folgenden Vers in der Bibel:

„Auch der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für sich, wo sie ihre Jungen hingelegt hat. (Psalm 84,4)“

Mit dessen Worten beschreiben die Verfasser des Psalms die Güte und Fürsorge Gottes den Menschen gegenüber.  Sie benutzten dafür ein Bild aus ihrem Alltag. Denn sie waren Sänger im Haus Gottes, im Tempel, der damals in Jerusalem stand. In seinen Mauernischen fanden die Sperlinge Nistplätze und unter den Dachüberständen die Schwalben Platz, ihre Nester zu bauen. Welchen Wert hat schon ein Sperling! Und doch fand er bei Gott einen Wohnplatz. Ruhelos flogen die Schwalben über dem Tempelplatz hin und her. Doch hier, bei Gott, fanden sie die Ruhe, in ihrem Nest Junge großzuziehen.

Was ist der Wert eines Menschen? Ist er nicht viel mehr wert als die Vögel? Ja! Und weil dies so ist, kam Jesus, der Sohn Gottes, auf diese Erde und sagte uns ruhelosen Menschen: »Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben« (Matthäus 11,28). Wir sollen bei Gott zuhause sein und, wie die Schwalben, bei Gott zur Ruhe kommen. Die Tempelsänger sehnten sich nach dieser Ruhe bei Gott.

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass, dieses Sehnen erst aufhört, wenn man sein Leben Jesus ganz anvertraut. Ich habe dafür 41 Jahre gebraucht, bis ich das Werben Gottes begriffen habe. Jetzt bin ich 72 und so dankbar, dass ich es endlich durch die Gnade Gottes angenommen habe. So, wie der Vogel sein Nest auf, den Schultern der geschnitzten Figur am Kreuz gebaut hat, weiß ich mich seither vom echten Jesus getragen. Das macht mich ruhig und glücklich.

Wo suchst Du Ruhe und Frieden? Die Worte des Sohnes Gottes gelten auch Dir. Komm zu ihm und er wird auch Dir  Ruhe geben.

Euch eine gute schrottfreie  Woche, immer ein Schluck Diesel im Tank und einen fetten Segen vom PAPA im Himmel, Euer Truckerpastor

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